Japan für Einsteiger: Reiseplanung zwischen Metropolen, Tempeln und Bergregionen

Japan verbindet riesige Metropolen, jahrhundertealte Tempelanlagen, Hochgeschwindigkeitszüge, Bergdörfer und stille Landschaften auf vergleichsweise engem Raum. Gerade diese Vielfalt macht die erste Reise faszinierend – und verführt gleichzeitig dazu, zu viele Stationen einzuplanen. Für Einsteiger funktioniert Japan am besten, wenn wenige Regionen sinnvoll miteinander verbunden werden: beispielsweise Tokyo als urbaner Einstieg, Kyoto für Tempel und historische Viertel sowie eine Bergregion zwischen beiden Metropolen als bewusster Kontrast. Die gute Verkehrsinfrastruktur erleichtert individuelle Rundreisen erheblich. Trotzdem benötigen Bahnhöfe, Gepäck, saisonale Nachfrage und unterschiedliche Verkehrssysteme etwas Vorbereitung. Zwei Wochen gelten auch bei der Japanischen Fremdenverkehrszentrale als sinnvoller Rahmen für eine klassische erste Rundreise. Mit weniger Zeit ist Konzentration wichtiger als Vollständigkeit: Japan erschliesst sich besser über mehrere Tage an wenigen Orten als über tägliche Hotelwechsel.

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Inselhopping in Griechenland: Fähren, Reisezeiten und Routenkombinationen

Griechisches Inselhopping klingt nach spontanen Tagen zwischen Fähren, kleinen Häfen und wechselnden Stränden. Damit aus dieser Freiheit keine Reise aus verpassten Anschlüssen und unnötigen Umwegen wird, braucht die Route dennoch eine klare Grundstruktur. Griechenlands Inselwelt verteilt sich auf mehrere Gruppen mit sehr unterschiedlichen Verkehrsnetzen. Wer benachbarte Inseln kombiniert, genügend Zeit pro Station einplant und Fährverbindungen vor der Buchung der Unterkünfte prüft, kann mehrere sehr unterschiedliche Reiseziele verbinden, ohne einen grossen Teil der Ferien auf Transfers zu verbringen. Besonders die Kykladen eignen sich für klassische Inselkombinationen, doch auch Dodekanes, Saronische Inseln, Sporaden und Ionische Inseln bieten passende Routen. Entscheidend ist weniger die Zahl der besuchten Inseln als deren logische Verbindung. Fahrpläne sind saisonabhängig und können wegen Wetter, Streiks oder betrieblichen Änderungen angepasst werden. Eine gute Route berücksichtigt deshalb neben den geplanten Überfahrten auch Reserven vor wichtigen Rückflügen.

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Roadtrip durch Portugal: Von Porto über das Hinterland bis zur Algarve

Portugal eignet sich hervorragend für eine Reise mit dem Auto: historische Städte liegen neben Weinlandschaften, weite Ebenen gehen in Korkeichenhaine über und im Süden wartet die Algarve mit Klippen, Buchten und kleinen Küstenorten. Wer in Porto startet und nicht einfach auf der schnellsten Autobahn nach Faro fährt, erlebt auf wenigen Reisetagen sehr unterschiedliche Landschaften und Regionen. Ein guter Portugal-Roadtrip lebt deshalb weniger von möglichst vielen Stationen als von einer sinnvollen Route. Porto, das Dourotal, das zentrale Hinterland, der Alentejo und die Algarve lassen sich zu einer abwechslungsreichen Nord-Süd-Reise verbinden. Dabei wechseln kurvige Landstrassen, grössere Fernverbindungen und schmale Ortsdurchfahrten. Genügend Zeit für Umwege und spontane Stopps gehört deshalb genauso zur Planung wie Mietwagen, Mautsystem und Übernachtungen.

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Mit dem Nachtzug durch Europa: Routen, Kabinen und Buchungstipps ab der Schweiz

Abends in Zürich einsteigen und morgens mitten in Hamburg, Berlin, Wien oder Amsterdam ankommen: Nachtzüge verbinden Reisezeit und Übernachtung auf eine Weise, die für Städtereisen und längere Europatouren besonders interessant ist. Von der Schweiz aus bestehen mehrere direkte Nachtverbindungen, gleichzeitig unterscheiden sich Sitz-, Liege- und Schlafwagen deutlich bei Komfort, Privatsphäre und Preis. Eine gute Nachtzugreise beginnt deshalb vor der Abfahrt. Route, Wagenkategorie, Reservierung, Gepäck und mögliche Anschlusszüge sollten zusammen geplant werden. Besonders begehrte Schlafwagenabteile können früh ausgebucht sein, während vermeintlich günstige Sitzplätze auf einer langen Nachtfahrt einen erheblichen Komfortunterschied bedeuten. Wer die verschiedenen Kategorien kennt und früh bucht, kann Nachtzüge gezielt als Teil der Reise nutzen statt lediglich als Transportmittel zwischen zwei Städten.

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Vom Check-in bis zum Check-out: Die wichtigsten Kontaktpunkte der Guest Journey

Der Aufenthalt im Hotel besteht aus weit mehr als Übernachtung und Frühstück. Zwischen Ankunft, Check-in, erstem Betreten des Zimmers, Servicekontakten, Nutzung digitaler Angebote und Check-out entstehen zahlreiche Momente, in denen Gäste Qualität unmittelbar beurteilen. Manche dauern nur wenige Sekunden – etwa die Orientierung in der Lobby oder das Öffnen der Zimmertür. Trotzdem können gerade solche Kontaktpunkte darüber entscheiden, ob ein Aufenthalt unkompliziert wirkt oder von kleinen Reibungen geprägt wird. Eine gute Guest Journey verbindet diese einzelnen Situationen zu einem verständlichen Ablauf. Informationen sollten dort verfügbar sein, wo sie benötigt werden, Zuständigkeiten müssen klar bleiben und digitale Prozesse dürfen persönliche Hilfe nicht blockieren. Für Hotels entsteht daraus eine wichtige Managementaufgabe: Nicht jeder Kontaktpunkt muss spektakulär sein. Entscheidend ist, dass Gäste möglichst selten überlegen müssen, was als Nächstes geschieht und an wen sie sich bei einer Frage wenden können.

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Das perfekte Hotelfrühstück: Angebot, Abläufe und Präsentation im Zusammenspiel

Ein gutes Hotelfrühstück entsteht nicht durch möglichst viele Schalen auf einem Buffet. Entscheidend ist, wie Sortiment, Frische, Raumgestaltung, Service und Nachfüllprozesse zusammenspielen. Gäste möchten sich morgens schnell orientieren, guten Kaffee erhalten und Lebensmittel vorfinden, die frisch und appetitlich präsentiert sind. Gleichzeitig muss der Betrieb mit wechselnden Gästezahlen, frühen Produktionszeiten, Lebensmittelhygiene und begrenztem Wareneinsatz umgehen. Gerade deshalb ist Frühstück eine anspruchsvolle Hotelleistung. Innerhalb weniger Stunden treffen Familien, Geschäftsreisende, Gruppen und Feriengäste mit sehr unterschiedlichen Gewohnheiten aufeinander. Ein tragfähiges Konzept übersetzt diese Vielfalt in ein überschaubares Angebot und klare Abläufe. Qualität zeigt sich dabei weniger an der Länge des Buffets als daran, ob das Frühstück auch während der stärksten Auslastung zuverlässig funktioniert.

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Velodiebstahl verhindern: So schützen Schloss, Abstellort und Registrierung das Velo

Ein gutes Veloschloss ist wichtig, reicht allein aber nicht aus. Wirksamer Diebstahlschutz entsteht durch mehrere aufeinander abgestimmte Massnahmen: Der Rahmen wird mit einem widerstandsfähigen Schloss an einer festen Halterung angeschlossen, der Abstellort sorgfältig gewählt und das Velo mit Rahmennummer, Fotos und Kaufbeleg dokumentiert. Bei hochwertigen Velos und E-Bikes kommen ein zweites Schloss, gesicherte Komponenten und allenfalls ein versteckter Tracker hinzu. In der Schweiz werden jedes Jahr Zehntausende Velos und E-Bikes als gestohlen gemeldet. Betroffen sind teure Modelle ebenso wie einfache Alltagsvelos. Einen vollständigen Schutz gibt es nicht, doch jede zusätzliche Hürde kostet Zeit, verlangt anderes Werkzeug und erhöht das Entdeckungsrisiko. Entscheidend ist deshalb kein einzelnes Produkt, sondern eine konsequente Sicherungsroutine für Bahnhof, Arbeitsplatz, Schule, Wohnhaus und Ferien.

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SWISS übernimmt dritten Airbus A350-900 und setzt ihn ab Oktober auf Langstrecken ein

SWISS hat heute ihren dritten Airbus A350-900 in Zürich in Empfang genommen. Der fabrikneue A350 trägt den Namen „Zug“ und wird künftig nach Shanghai und Johannesburg fliegen. Der Airbus A350-900 mit der Registrierung HB-IFC ist nach „Lausanne“ (HB-IFA) und „Delémont“ (HB-IFB) das dritte Flugzeug dieses Typs in der Flotte von Swiss International Air Lines (SWISS). Mit seiner Ankunft setzt SWISS die Erneuerung ihrer Langstreckenflotte fort. Ab Oktober kommt der A350 zwischen Zürich und Shanghai sowie zwischen Zürich und Johannesburg zum Einsatz. Bis 2030 wird SWISS insgesamt zehn Airbus A350-900 in ihre Flotte aufnehmen.

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Carnival Tropicale: Neues Kreuzfahrtschiff für 6’400 Gäste entsteht auf der Meyer Werft

Carnival Cruise Line vergrössert ihre Flotte um einen weiteren Neubau. Mit der Carnival Tropicale entsteht derzeit bei der Meyer Werft in Papenburg das fünfte und zugleich letzte Schiff der Excel-Klasse. Die ersten Kreuzfahrten werden ab dem 15. April 2028 von Galveston im US-Bundesstaat Texas aus in die Karibik, auf die Bahamas und nach Mexiko führen. Ab sofort buchbar sind vier-, fünf-, sechs- und achttägige Reisen.

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Hotelsicherheit auf Reisen: Zimmer, Wertsachen und Notfälle im Blick

Ein Hotelzimmer ist für einige Nächte Wohn-, Schlaf- und Aufbewahrungsort zugleich. Trotz professioneller Abläufe bleibt ein fremdes Gebäude ungewohnt: Fluchtwege sind unbekannt, Wertgegenstände liegen auf engem Raum und lokale Notrufnummern oder Sicherheitsregeln unterscheiden sich je nach Reiseziel. Wenige Kontrollen nach dem Einchecken schaffen Orientierung und verringern vermeidbare Risiken. Sicherheit beginnt mit einer realistischen Vorbereitung und setzt sich an der Rezeption, im Zimmer und unterwegs fort. Entscheidend sind funktionierende Türen, ein bekannter Fluchtweg, sorgfältig verwahrte Dokumente sowie ein klarer Plan für Diebstahl, Feuer, medizinische Probleme oder Naturereignisse. Übertriebene Wachsamkeit ist dabei ebenso wenig hilfreich wie sorgloses Verhalten.

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Suonen im Wallis: Wasserwege zwischen Landwirtschaft und Kulturerbe

Seit Jahrhunderten leiten Suonen Wasser aus Bergbächen und Gletschergebieten zu Wiesen, Reben und Obstgärten an den trockenen Hängen des Wallis. Die offenen Kanäle sind technische Bauwerke, Teile einer gewachsenen Kulturlandschaft und Zeugnisse gemeinschaftlich organisierter Wassernutzung. Viele von ihnen erfüllen ihre ursprüngliche Aufgabe weiterhin. Die Wasserleitungen prägen das Wallis weit über die Landwirtschaft hinaus. Schmale Begleitpfade erschliessen Landschaft und Geschichte, traditionelle Geteilschaften bewahren Regeln und Wissen, und Restaurierungen halten alte Bauweisen lebendig. Gleichzeitig verändern Klimawandel, moderne Bewässerung und Tourismus die Anforderungen an dieses Kulturerbe.

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Anhänger sicher ziehen: Beladung, Kupplung und Fahrverhalten richtig einschätzen

Ein Anhänger verändert ein Auto stärker, als es der Blick in den Rückspiegel vermuten lässt. Das Gespann beschleunigt langsamer, benötigt mehr Platz, reagiert empfindlicher auf Seitenwind und kann bei ungünstiger Beladung ins Pendeln geraten. Sicherheit beginnt deshalb lange vor der Abfahrt: bei den zulässigen Gewichten, der Lastverteilung und einer korrekt geschlossenen Kupplung. Ob Baumaterial, Gartenabfälle, Motorrad, Boot oder Wohnwagen transportiert werden, macht technisch einen Unterschied. Die Grundregeln bleiben jedoch gleich. Fahrzeug und Anhänger müssen zusammenpassen, die Ladung darf sich nicht verschieben und das Fahrtempo muss dem längeren, schwereren Fahrzeugzug entsprechen. Wer diese Zusammenhänge kennt, kann viele kritische Situationen vermeiden.

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OLMA 2026 in St.Gallen: Tiere, Technik und Genuss mit Gastkanton Schwyz und Brauchtum

Rinder in der Arena, regionale Spezialitäten, Landtechnik und gelebtes Brauchtum: Die OLMA bringt Landwirtschaft, Ernährung und gesellschaftliche Themen mitten nach St.Gallen. Was 1943 als Leistungsschau in einer schwierigen Zeit begann, hat sich zu einer der bedeutendsten Publikumsmessen der Schweiz entwickelt. Die elftägige Herbstmesse verbindet Fachwissen mit Unterhaltung und direkte Begegnungen mit wirtschaftlichem Austausch. Bauernfamilien, Lebensmittelproduzenten, Verbände, Unternehmen und Kantone präsentieren ihre Arbeit einem breiten Publikum. Die nächste Ausgabe findet vom 8. bis 18. Oktober 2026 statt. Gastkanton der 83. OLMA ist Schwyz.

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Verspätetes oder verlorenes Gepäck: Was Reisende unmittelbar tun sollten

Der Flug ist beendet, die meisten Reisenden haben das Gepäckband längst verlassen – doch der eigene Koffer taucht nicht auf. Jetzt zählt vor allem ein geordnetes Vorgehen. Fehlendes Aufgabegepäck sollte möglichst noch am Ankunftsflughafen beziehungsweise über den vorgesehenen Meldeweg der Fluggesellschaft registriert werden. Gepäckbeleg, Bordkarte und Buchungsdaten werden dabei ebenso wichtig wie eine genaue Beschreibung des Koffers. Wer die Meldung dokumentiert und Belege für notwendige Ersatzkäufe sammelt, schafft zugleich die Grundlage für spätere Ansprüche. Verspätetes Gepäck ist zunächst etwas anderes als endgültig verlorenes Gepäck. Häufig wird ein Koffer nachgeliefert, weil er einen Anschlussflug verpasst oder falsch weitergeleitet wurde. Trotzdem gelten Fristen und Nachweispflichten. Das Montrealer Übereinkommen regelt bei vielen internationalen Flügen die Haftung für Verspätung, Beschädigung und Verlust von Reisegepäck. Seit dem 28. Dezember 2024 liegt die entsprechende Haftungsgrenze bei 1’519 Sonderziehungsrechten pro Passagier – sie ist jedoch keine automatische Pauschalentschädigung.

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Fliegen mit eingeschränkter Mobilität: Unterstützungsangebote richtig vorbereiten

Eine Flugreise mit eingeschränkter Mobilität beginnt organisatorisch deutlich vor dem Weg zum Flughafen. Unterstützung für längere Wege im Terminal, Hilfe beim Ein- und Aussteigen, die Beförderung eines eigenen Rollstuhls oder Begleitung bis zum Sitz lassen sich vorbereiten. Entscheidend ist, den tatsächlichen Unterstützungsbedarf möglichst genau und frühzeitig anzugeben. In der Schweiz gelten für Fluggäste mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität vergleichbare Rechte wie in der Europäischen Union; die entsprechenden Hilfeleistungen an Flughäfen und an Bord sind grundsätzlich unentgeltlich. Dabei ist „eingeschränkte Mobilität“ weiter gefasst als die Nutzung eines Rollstuhls. Unterstützungsbedarf kann dauerhaft oder vorübergehend bestehen und beispielsweise Menschen mit Geh-, Seh-, Hör- oder kognitiven Beeinträchtigungen betreffen. Eine gute Reiseplanung orientiert sich deshalb weniger an einer Diagnose als an konkreten Situationen: Welche Strecken sind möglich? Können Treppen bewältigt werden? Wird Hilfe bis zum Flugzeugsitz benötigt? Kommen eigene Mobilitätshilfen, medizinische Geräte oder ein Assistenzhund mit?

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Umsteigen an grossen Flughäfen: Zeitbedarf, Orientierung und Gepäcktransfer

Ein Anschlussflug kann auf dem Ticket unkompliziert wirken: landen, zum nächsten Gate gehen und weiterfliegen. An grossen Flughäfen liegen zwischen diesen beiden Flügen jedoch oft mehrere Schritte. Terminalwechsel, Sicherheitskontrolle, Passkontrolle, lange Fusswege und ein spätes Gate-Announcement können aus einer scheinbar komfortablen Umsteigezeit einen engen Ablauf machen. Besonders wichtig ist die Art der Buchung. Bei einer durchgehenden Verbindung werden Passagier und Gepäck normalerweise als zusammenhängende Reise behandelt. Bei separat gekauften Flügen kann dagegen ein vollständiger Self-Transfer notwendig werden: einreisen, Gepäck abholen, erneut einchecken und wieder durch die Sicherheitskontrolle. Wer diese Unterschiede bereits vor der Buchung berücksichtigt, kann Umsteigezeiten wesentlich realistischer beurteilen.

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Erstmals allein fliegen: Schritt für Schritt durch einen Schweizer Flughafen

Der erste Flug ohne erfahrene Begleitung kann überraschend viele Fragen auslösen. Wo beginnt der richtige Weg im Terminal? Muss zuerst zum Check-in oder direkt zur Sicherheitskontrolle gegangen werden? Wann braucht es den Reisepass, wo wird das Gepäck abgegeben und was geschieht, wenn das Gate plötzlich wechselt? Schweizer Flughäfen sind auf grosse Passagierströme ausgelegt, doch für Erstfliegende wirken Anzeigen, Kontrollstellen und unterschiedliche Bereiche zunächst komplexer, als der eigentliche Ablauf ist. Wer die einzelnen Stationen kennt, kann den Flughafen dagegen wie eine klare Abfolge betrachten: Reiseunterlagen prüfen, einchecken, Gepäck abgeben, Sicherheitskontrolle passieren, je nach Reiseziel durch die Grenzkontrolle gehen, das Gate finden und rechtzeitig zum Boarding erscheinen. Die Details unterscheiden sich nach Flughafen, Fluggesellschaft und Destination. Deshalb bleiben die aktuellen Angaben der Airline und des jeweiligen Flughafens für Abflugzeiten, Gepäck und Kontrollen entscheidend.

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Handgepäck richtig packen: Masse, Flüssigkeiten, Elektronik und Medikamente

Beim Handgepäck treffen zwei Regelwerke aufeinander: Die Fluggesellschaft bestimmt in erster Linie Anzahl, Masse und Gewicht der erlaubten Gepäckstücke, während Sicherheitsvorschriften festlegen, welche Gegenstände und Flüssigkeiten durch die Kontrolle dürfen. Gerade bei Flüssigkeiten sind pauschale Regeln inzwischen problematisch. Seit Juni 2026 gelten für lokal abfliegende Passagiere am Flughafen Zürich andere Möglichkeiten als beispielsweise in Genf, Basel oder an vielen ausländischen Flughäfen. Wer richtig packt, berücksichtigt deshalb die gesamte Reiseroute: gebuchter Tarif, Abflughafen, mögliche Umsteigeflughäfen und Rückreise. Elektronik sollte kontrollierbar verstaut sein, Powerbanks gehören ins Handgepäck und wichtige Medikamente bleiben erreichbar. Ein durchdachtes System verhindert, dass an der Sicherheitskontrolle hektisch umgepackt werden muss oder ein erlaubter Gegenstand auf dem Rückflug plötzlich zum Problem wird.

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